Impulse 2017-10-11T10:45:24+00:00

Impulse

Gute Gedanken prägen die Impulse, Inspirationen und Weisheiten, die ich für Sie schreibe und einmal monatlich veröffentliche. Sie wollen nicht belehren, sondern anstiften zum Querdenken, Andersdenken, Einfühlen, Weiterdenken und Weitermachen. Wenn Sie meine Impulse interessant für andere finden, dann leiten Sie diese auch gerne weiter.

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Impulse 2017

Stellen Sie sich vor, Sie sind zu einer Ayurveda-Kur nach Sri Lanka geflogen. In eine sehr ursprüngliche Anlage, in der großen Wert auf „innere“ Schönheit, Natur und Gesundheit nach den ayurvedisch-medizinischen Traditionen gelegt wird. Da sehen Sie plötzlich an der Tafel ein Bild von Audrey Hepburn mit der Überschrift: „Als man Audrey Hepburn nach ihren Beauty-Tippsfragte, hat sie folgenden Text geschrieben.“

Im ersten Moment hab ich gedacht, was soll das denn? Und schon in der ersten Zeile wurde ich eines Besseren belehrt.

„For attractive lips speak words of kindness.
For lovely eyes seek out the good in people.
For a slim figure share your food with the hungry.
For beautiful hair let a child run his/her fingers through it once a day.
For poise walk with the knowledge that you never walk alone.
People, even more than things, have to be restored, renewed, revived, reclaimed and redeemed;
never throw out anyone.
Remember, if you ever need a helping hand, you will find one at the end of your arms.
As you grow older, you will discover that you have two hands;
one for helping yourself, and the other for helping others.“*

Ich denke, es lohnt sich – egal, ob Frau oder Mann – einmal bewusst darüber nachzudenken, wie die eigene, gelebte Haltung zum Thema Schönheit aussieht.

Die Verführungund der Druck einem ganz bestimmten von den Medien, der Werbung oder wem auch immer propagierten Schönheitsideal zu entsprechen, sind heute hoch. Aufgespritzte Lippen, unterspritzte Falten, korrigierte Lider, Fett absaugen, übertriebene Sportprogramme, immer wieder neue Diäten … Es gibt jede Menge (teure) Angebote für einen vermeintlich ewig jungen und vor Kraft strotzenden Körper.

UND – was ist mit der Idee, im Einklang mit Körper, Geist und Seele zu leben?

Können Sie dem Druck von außen standhalten? Was ist Ihre Einstellung zum Thema Schönheit? Nehmen Sie sich – am besten gleich – einfach mal kurz die Zeit und schreiben Sie Ihre ganz persönliche Antwort dazu auf. Nur für Sie selbst oder auch zum Teilen.

Ich bin sicher, Ihre Gedanken werden Sie bereichern! Mir selbst ging es zumindest so.

Meine Haltung finden Sie hier: 7 goldene Tipps für Ihre Schönheit – auch zum Download.

Ich wünsche Ihnen ein „schönes“ Leben

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

*Entdeckt im Barberyn Ayurveda Resort, Sri Lanka, Beruwela; August 2017

UND … WAS SIE KEINESFALLS VERPASSEN SOLLTEN:

Der zweite Artikel zu „Führungs-Crash in Sicht“ ist auf dem IBM THINK BLOG publiziert.
Digital Leadership – aber wie?

Wenn wir jetzt auf den Herbst und Winter zusteuern und der vielberüchtigte Endspurt in vielen
Unternehmen Einzug hält, dann liegt mir am Herzen, dass wir dies reflektiert tun.

Wir alle haben vermutlich während unseres Sommerurlaubs irgendwo die Natur, Städte und Kulturen erlebt. Uns und unsere liebsten Menschen erfahren und geschätzt. Konflikte gelöst. Vielleicht sogar Grundsätzliches auf ewig geklärt. Genossen, was uns das Leben bietet.

Warum? Weil wir uns die Zeit genommen haben. Wie sagte einer meiner ersten Chefs – wohlgemerkt aus der Unternehmensberatung: „Wenn Du Deinen Job nicht in 8 Stunden schaffst, dann machst Du was falsch.“ Ich gebe zu, dass ich viele Jahre VIEL falsch gemacht habe und lade uns alle zu dieser Reflexion ein.

Vielleicht hilft dieser Ausspruch eines meiner Geschäftspartner:
„Das Hamsterrad sieht nur von innen wie eine Karriereleiter aus.“
Von außen ist es der Holzweg, der uns mehr Schein als Sein einbringt. Denn, wir denken: „Das wird uns erfolgreich machen.“ „Das muss so sein.“ „Mein Umfeld erwartet das.“ „Wir müssen doch.“ …

Das Gute an unserer Zeit ist, dass wir nichts (na ja, zumindest nicht mehr viel) wirklich und wahrhaftig „MÜSSEN“. Wir dürfen unser Leben – und insbesondere unser Arbeitsleben – gestalten. Wenn nicht wir, wer dann in dieser Welt?!

Wir haben immer die Wahl! Auch wenn es manchmal nicht so aussieht oder die Entscheidung etwas zu ändern, sehr schwer erscheint. Von innen heraus wirkt vieles oft deutlich anders, als wenn man von außen darauf schaut. Wechseln Sie doch einfach mal den Blickwinkel.

Ich wünsche Ihnen die passenden Blickwinkel und weisen Entscheidungen auf Ihrem Weg.

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

UND … WAS SIE KEINESFALLS VERPASSEN SOLLTEN:

Der erste Artikel zu „Führungs-Crash in Sicht“ ist auf dem IBM THINK BLOG publiziert.
Erfahren Sie wie Sie von Digital Leadership profitieren können und was wirklich relevant ist.

Faulheit vs. Müßiggang: Darüber lässt sich trefflich diskutieren. Unlängst habe ich damit einen Abend in netter, philosophischer Runde verbracht.

Für mich auf den Punkt gebracht, ist Faulheit von außen betrachteter, negativ bewerteter Müßiggang. Also der Mensch, der auf der Couch liegt, mag es als Müßiggang empfinden, aber der Betrachter denkt: „Mannomann! Wie faul ist der denn!“

Und was ist nun Müßiggang und wozu dient er? Lustig, dass „Nichtstun“ dienlich sein soll. Ja, ich behaupte sogar, nichts zu tun, ist manchmal dienlicher, als der meiste Rest, mit dem wir uns tagtäglich so trefflich beschäftigen.

Das noch Lustigere daran ist, dass es nur dann dienlich ist, wenn wir uns vornehmen, dass es nicht dienlich sein soll. Also nur, wenn wir ohne Ziel, Sinn und Zweck Tagträumen bzw. unseren Gedanken hinterherwandern, ES GESCHEHEN LASSEN, passiert etwas Neues, Ungeahntes. Etwas, das wir dann sogar wahrnehmen können. Sobald wir uns aber beim Müßiggehen Ziele setzen: Einbahnstraße, Schluss aus, nichts geht mehr.

Gut, das ist in der Form natürlich Schwarz-Weiß-Malerei. Sooo extrem funktioniert es nun auch nicht. Aber es läuft eben besser, wenn wir einfach mal nur dasitzen. Möglichst in der Natur. Nichts – wirklich nichts – tun, in die Stille horchen und schwupps kommt er – ein ungeahnter, völlig neuer Gedanke. Manchmal – noch getarnt – lädt er zur Entschlüsselung ein. Manchmal, ganz und gar unaufgeregt, entpuppt er sich als neue Idee oder bahnbrechende Erkenntnis. Und das kann für uns und unser Leben äußerst hilfreich sein und uns entschieden nach vorne bringen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele ideenreiche, müßige Stunden – nicht nur im Urlaub.

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

LINK ZUM VIDEO: Geschichte vom angeketteten Elefanten.

„Es geht nicht um Bequemlichkeit, es geht um Sinn. Um die Freude am Leben, die uns eine Aufgabe schenken kann.“*

Sie denken jetzt vielleicht: „Ach, es geht um die typische Glorifizierung von Arbeit.“ Mitnichten! Dass wir so einfältig sind und spätestens seit der Industrialisierung glauben, wie Maschinen funktionieren zu müssen, und dass dies mit der Entfaltung des Individuums unsagbare Ansprüche an uns und unsere Jobs hervorgebracht hat, das ist hier nicht mein Thema.

Vielmehr möchte ich Sie darauf stoßen, das es tief in unserer Persönlichkeit angelegt ist, nützlich sein zu wollen. Wir wollen einen Sinn und Zweck finden – ja, den Sinn unseres Lebens. Häufig ein Leben lang, hoffentlich erfüllend.

Dass das nicht mit Bequemlichkeit bzw. mit dem Weg des geringsten Widerstands funktioniert, erschließt sich schnell. Ich sage nicht, dass wir uns immer außerordentlich anstrengen müssen und dass das Leben hart sein muss. Ich sage nur, dass es – wie so häufig – um das richtige Maß geht.

Wenn ich einen Gipfel über viele Stunden, Tage mit großer Anstrengung per pedes erklommen habe, vielleicht sogar meine Grenzen ausgetestet und neu justiert habe, dann ist das ein viel stärkeres „Ich-habe-es-geschafft-Gefühl“, als wenn ich mit einem Auto dorthin gefahren bin. Klar sind wir gern mal faul und bequem. Es spricht nichts gegen Wellness und Erholung, aber tiefe Freude erwächst daraus nicht.

Also, lassen Sie es mal wieder richtig krachen. Suchen Sie sich ein „Herzens-Projekt-Ding-Zeugs“ und gehen Sie es „mit vollem Einsatz und aus ganzem Herzen“ an.

LINK ZUM VIDEO: Geschichte vom angeketteten Elefanten.

Raus aus der Komfortzone – rein ins Vergnügen!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Zitat und Buchtipps:

*Notgar Wolf aus „Läuft. Pessimisten stehen im Regen. Optimisten duschen unter Wolken.“

Paul Auster hat geschrieben: „DU DENKST, das wird Dir niemals passieren, das kann Dir niemals passieren, Du seist der einzige Mensch, auf der Welt, dem nichts von alldem passieren wird, und dann geht es los, und eins nach dem anderen passiert Dir genau so, wie es jedem anderen passiert.“*

Und dann fragt Ihr Gehirn vielleicht: Warum ich? Warum jetzt? Warum …? Und? Hätten Sie eine Antwort auf diese Frage? Und kann es überhaupt EINE Antwort geben? Oder ist die Antwort, die wir gerade „gefunden“ haben, nicht Zeitzeugnis unseres aktuellen Bewusstseins und morgen – ja, im nächsten Moment – vielleicht eine ganz andere?

Bin ich mit diesem neuen Bewusstsein überhaupt noch der gleiche Mensch? Mal ehrlich: Unsere charakteristischen Wesenszüge bleiben, aber sonst? Unser Körper erneuert und gestaltet sich kontinuierlich. Tägliche Erfahrungen verändern mal rasant, mal kaum merklich unsere Glaubenssätze und Wertesysteme. Wir eignen uns stetig neues Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen an. Wir bleiben nie stehen, auch wenn wir es nicht immer gleich wahrnehmen. Wir entwickeln uns immer – ob wir wollen oder nicht.

Wieso sind Veränderungen dann häufig so schwierig? Wieso flößt es den meisten von uns Angst ein, wenn wir die aktuellen Herausforderungen in der immer komplexeren, digitalen Welt betrachten?

Die Motivationsforschung weiß zu berichten, dass Menschen Veränderungen sehr unterschiedlich begegnen. Die einen sehen zunächst die Risiken und erleben Ängste. Die anderen hingegen schätzen neue Herausforderungen und sehen Chancen. Entsprechend unterschiedlich verhalten wir uns – vom totalen Widerständler jeglicher Veränderung über den passiv Akzeptierenden bis hin zum Vorbild oder gar Vorreiter.

Also, egal, wie viel gerade digital um Sie herum passiert: Wie stehen Sie dazu und welche Rolle nehmen Sie ein

Schauen und hören Sie hier die Geschichte vom angeketteten Elefanten.

„Sie müssen es nur ausprobieren – mit vollem Einsatz und aus ganzem Herzen.“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie mutig, die digitale Welt beschreiten. Denn sie ist da und wächst, ob Sie es wollen oder nicht. Und ich behaupte, Sie können das – ob Sie das heute schon glauben oder nicht.

Ich habe mal zu einem Klienten gesagt: „Das Leben stellt uns nur vor Herausforderungen, die wir meistern können. Es hat kein Interesse daran, dass wir zugrunde gehen. Es will uns vielmehr wachsen sehen. Sehen, dass wir unseren Sinn erfüllen und dafür gibt es uns viele Möglichkeiten. Unseren Weg erkennen und den ersten Schritt gehen, müssen wir. Alles andere findet sich.

Vertrauen Sie sich selbst!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Zitat und Buchtipps:

Paul Auster, Winterjournal

„Menschen, die mit dem Verdauen, Verarbeiten von Konsum beschäftigt sind, stellen keine Fragen, weder anderen noch sich selbst. Ein leichter wohliger Erschöpfungszustand hindert sie daran, den Dingen auf den Grund zu gehen.“*

Heute geht es mir um das Thema, dass wir Zeit unseres Lebens auf dem Holzweg sind (schönes Wort oder?). Ich meine nicht wir alle und auch nicht alle gleichermaßen, sondern viele von uns. Zu viele.

Denn: Wir sind süchtig. Ich denke dabei gar nicht an Zigaretten, Schokolade oder Alkohol – das ist out. Vielmehr denke ich an Hamsterrad, Shoppen, (ewiger) Schönheit und Entsagung. Wir bewegen uns im Spannungsfeld von Konsum und Kasteiung, statt zu leben.

Höher, schneller, weiter! Das zeichnet unsere Welt aus und wir haben nichts Besseres zu tun, als genau dem hinterherzulaufen. Ja, regelrecht zu hetzen. Immer im Kopf zu haben, auch noch die letzte Minute unseres Lebens zu optimieren. Wozu? Wozu all die Hektik und Planerei, wenn doch das Leben jetzt passiert? Was meinen wir denn zu verpassen?

Ganz nach dem Motto: „Lebst Du schon oder funktionierst Du nur?“

Ich behaupte, wir trauen uns einfach nicht, wir selbst zu sein. Wir erlauben uns nicht, unser Leben zu leben, und geben die Verantwortung für uns lieber ab ans Hamsterrad. Das ist auch sehr praktisch. Schließlich ist dann der Job schuld, wenn wir soooo viel zu tun haben, nur Getriebene sind und letztendlich krank werden. Und da das ja auch der Arbeitgeber und die Krankenkasse bezahlen, sind wir fein raus. Das heißt, finanziell tangiert es uns auch nicht.

Fakt ist: Wir laufen vor uns selbst davon. Nur, dass das nicht endlos funktioniert. Unser Leben holt uns ein. Spätestens am Ende, wenn wir uns fragen: „War das alles?“

Also, sagen wir doch lieber Ja zum wahren „Leben“, statt gierig den „Dingen“ hinterherzulaufen!

Ich wünsche Ihnen, dass Sie der Regisseur Ihres Lebens werden.“

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Zitat und Buchtipps:

Notgar Wolf aus „Läuft.: Pessimisten stehen im Regen. Optimisten duschen unter Wolken.“

Ariadne Schirach aus „Du sollst nicht funktionieren: Für eine neue Lebenskunst“

Da sitze ich im Kloster – Auszeit für eine Woche – Schweigen – in Stille mit mir sein. Nur mit mir. Pustekuchen. Klappt nicht. Ständig ist mein schlechtes Gewissen da und säuselt mir ins Hirn: „Du musst dies noch machen, Du musst das noch machen.“

Erst denke ich: „Ja, O.K., dann mache ich dies und das eben noch.“ Ich schreibe diese Mail, beantworte jene WhatsUp, … um schließlich festzustellen, dass meinem Hirn noch tausend andere Sachen einfallen. Und nicht zu vergessen: Jede Aktion produziert eine Reaktion. Es kommen immer mehr und mehr Mails und Nachrichten. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als mein Gesicht gen Himmel zu neigen und zu fragen: „Was liebes Universum, willst Du mir damit sagen?“

Hm – einerseits ist so ein Gewissen ja wunderbar. Es hilft uns, richtig und falsch zu unterscheiden. Es weist uns darauf hin, was in unserem Umfeld gewünscht ist. Es lässt uns wenig bis nichts vergessen. Es treibt uns an‚ doch endlich dieses oder jenes zu tun. Andererseits jedoch nervt es. Es lässt mich nicht abschalten, entspannen und Müßiggang betreiben. Es hält mich vielmehr auf Trab und beschäftigt mich ununterbrochen. Es lenkt mich ab von meiner Präsenz im Hier und Jetzt. Es spukt unkontrolliert rum in meinem Kopf und „fährt einfach seinen Stiefel“.

Somit übe ich mich nun im „Vorbeiziehen lassen von Gewissensbissen“. Damit das besser klappt, schreibe ich die Dinge, die Unruhe stiften wollen, auf. Frei nach dem Motto: „Auf den Zettel – aus dem Hirn.“

Und siehe da: Es wird ruhiger, klarer in meinem Kopf. Noch nicht für lange – aber doch für immer länger. Peu à peu gelingt es mir besser, mich um die wirklich wichtigen Themen meines Innenlebens zu kümmern, z.B. um der Ursache für die Attacken meines Gewissens auf den Grund zu gehen …

Und was macht Ihr Gewissen?

Ich wünsche Ihnen „gewissenfreie“ Stunden für Ihre innere Klarheit und Gelassenheit.

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Wer kennt das nicht: Ganz vorne in der ersten Reihe postiert sich groß der Blender – also der, der nichts, aber auch wirklich nichts kann, außer sich wunderbar ins glanzvolle Licht zu rücken. Und in der Reihe dahinter stehen unauffällig die sogenannten Zweite-Reihe-Profis – also die, die alles – zumeist herausragend – können, nur keiner weiß es. Bis auf der Blender natürlich, der tagtäglich von ihnen profitiert, weil er deren Ideen und Leistungen als seine eigenen verkauft.

Und? Wo ist das Drama?

Na, ja – die Zweite-Reihe-Profis – also die mit dem Know-how – fühlen sich abgewertet, ausgenutzt oder gar gemobbt. Sie gehen in die Resignation, Depression oder verlassen das Unternehmen. Letzteres ist dabei sogar sehr zu empfehlen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Die Blender – Egomanen und Narzissten in Reinform – fühlen sich verlassen, verraten und verkauft und schwören Rache, die sie häufig auch unumwunden ausleben. Auf Selbsterkenntnis und Eigenanteil hofft man bei ihnen vergebens.

In vielen Unternehmen herrscht die Meinung: „Über kurz oder lang wird der Blender schon sein Fett abkriegen und auf die vermeintlich große Fresse fallen.“

Vielleicht haben Sie das auch schon gedacht. Vielleicht haben Sie sich zudem die Frage gestellt: „Warum, um Himmels Willen, ist das überhaupt möglich?“

Und? Haben Sie eine Antwort? Ich kann Ihnen sagen, warum: Es ist möglich, weil nicht nur Sie, sondern auch die anderen in Ihrem Unternehmen so denken und damit „die Strukturen“ dafür zulassen. Weil es keine/n gibt, der die Verantwortung übernimmt, dass Menschen, die nichts können, sondern nur scheinen und andere dabei auch noch abwerten, „zugelassen“ werden.

Fragen Sie sich einmal: Gibt es auch in Ihrem Unternehmen Blender und Zweite-Reihe-Profis? Und wenn ja, welchen Anteil haben Sie gegebenenfalls daran, dass diese in Ihrem Unternehmen (in der Form und mit dem Anteil) möglich sind? Vielleicht werden Sie ja erkennen, dass Sie etwas tun können, wenn Sie wollen und den Mut haben.

Ich wünsche Ihnen eine „blendfreie“ Sicht und mutige Taten!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Buchtip: Bärbel Wardetzki, Blender im Job: Vom klugen Umgang mit narzisstischen Chefs, Kollegen und Mitarbeitern

Kennen Sie noch das beliebte Kinderspiel: „Ich sehe was, was Du nicht siehst, und das ist … GRÜN“? Und dann, wenn wir damals erraten hatten, welchen „grünen“ Gegenstand der andere meint, hatten wir gewonnen.

So geht es uns heute noch. Wir gehen durch die Welt und nehmen nur einen Bruchteil der Dinge in „grün“ wahr, die tatsächlich da sind. Denn unser Gehirn filtert all die Dinge, die wir jetzt nicht zu sehen brauchen oder die wir nicht kennen bzw. das Gehirn interpretiert nach bestem Wissen. Damit bleibt uns selbst ein großer Teil verborgen. Frei nach dem Motto „Man sieht nur, was man weiß.“

Wenn unsere Welt also klein, unvollständig und irreal ist, wie kann denn jetzt ein anderer Mensch verstehen, durch welche Brille wir die Welt betrachten?

Wir könnten hergehen und versuchen, es uns zu erklären: Woher kommen wir? Welche Erfahrungen haben wir von unserer Geburt bis heute gesammelt? Was macht uns besonders? Was lieben wir? Was wollen wir vermeiden? Und und und …

Hm … Das ist doch sehr umständlich und zeitaufwendig. Wie geht es stattdessen möglichst fix, unkompliziert und sogar nahezu fehlerfrei? Die Antwort lautet: durch unser Wertesystem.

Was wir tun und was wir nicht tun, hängt maßgeblich davon ab, welchen Werten wir uns verschrieben haben. Wenn wir Werten folgen, die wir für richtig erachten, so macht uns das wertvoll für uns selbst. Wir schreiben uns und unserem Tun damit einen Wert zu. Wenn wir Werte mit anderen teilen, empfinden wir sogleich: „Der versteht mich. Wir sprechen eine Sprache. Wir haben die gleiche Wellenlänge.” Denn wir betrachten die Welt ähnlich und fühlen uns diesem Menschen näher verbunden als den anderen. Wir lernen aber auch Vielfalt wertzuschätzen und Andersartigkeit als Qualität zu begreifen. So wird jeder bewusste Umgang mit unseren Werten zu einem Booster für Toleranz und Agilität und – nicht zu vergessen – für Ergebnisse.

Wie hat Bodo Jansen von der sehr erfolgreichen Hotelkette Upstalsboom bei seinem Vortrag vor 2 Wochen so schön gesagt: „Ich kümmere mich nur noch um die Haltung (= Werte) meiner Teams. Die Ergebnisse folgen der Haltung ganz automatisch.“

Wann starten Sie und gestalten Ihre Haltung und die Ihres gesamten Unternehmens im Sinne einer passenden Unternehmenskultur?

Ich wünsche Ihnen eine spannende „Kultur“-Reise!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Buchtip: Bodo Jansen, Die stille Revolution

Impulse 2016

Übertragen bedeutet das: Wer Angst nicht überwindet, verbündet sich mit ihr. Oder andersherum mit Evelyns Worten gesagt: „Wer Grenzerfahrung macht, verändert sein Leben.“*

Grenzerfahrung? Wozu? Als mich letztens ein Kunde fragte: „Bettina, hast Du eigentlich nie Angst?“ Da antwortete ich: „Klar hab’ ich Angst.“

Und das ist auch gut so. Weil mir mein System dann zeigt, dass Gefahr im Verzug ist – dass es mich vor etwas beschützen will. Allerdings stellt sich die Frage, wie wir mit dieser Angst umgehen. Wenn wir reflektieren und uns fragen „Was will mir mein System sagen? Wovor möchte es mich beschützen?“, dann haben wir die Chance, uns dem zu stellen und das Problem mit der passenden Erfolgsstrategie zu überwinden. Wenn wir über die Angst hinweggehen oder gar unterdrücken, wird sie in den meisten Fällen jedoch einfach nur größer, schlimmer und mächtiger. Und wenn wir sie unreflektiert zulassen, weichen wir dem aus, was relevant für uns sein kann.

Denn es liegt eine große Chance in einer Angst. Sie kann uns beschützen oder ein bedeutender Schritt in eine neue Welt sein. Das hört sich groß an – ist es sehr häufig auch!

Neues passiert nur, wenn wir ins TUN kommen.

Erst beim Erleben schaffen wir neue Denk- und Verhaltensweisen – und nicht, wenn wir zuschauen oder uns das perspektivisch vorstellen.

Also: Nehmen Sie all Ihren Mut zusammen. Schauen Sie der Angst in die Augen. Schaffen Sie Klarheit, wie Sie die Angst nutzen können und gehen Sie Ihren Weg. Egal, wie schmerzhaft es eventuell ist, und gern auch mit Auffangnetz. Aber im klaren Bewusstsein, dass Dinge dennoch schiefgehen können. Sie werden sehen, es lohnt sich.

Wer Angst überwindet, verbindet sich mit sich selbst.

Vielleicht nutzen Sie die Weihnachtszeit ja für besinnliche Stunden und gehen einmal in sich: Gab es in diesem Jahr Grenzerfahrungen, vor denen Sie ausgewichen sind? Wenn ja, warum? Und was trauen Sie sich in 2017 zu?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen mutvolle Erfahrungen, schöne Feiertage und ein
starkes neues Jahr!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

*Anstoß für diesen Newsletter sind die genannten Zitate von Evelyne Binsack, die ich letztes Wochenende auf dem 8. Europäischen Neurowissenschaftlichen Kongress vom AFNB in Düsseldorf gehört habe.

Ein Coachee (Vertriebsleiter, Führungskraft) sagte letztens: „Das ist mir nicht neu – das kenne ich schon.“ Ich hielt die Luft an und schwieg. Und dann sprach er weiter: „Aber begreifen tue ich es erst jetzt. Jedenfalls denke ich, dass ich das jetzt ein bisschen besser verstehe und werde es gleich morgen ‚anders’ umsetzen.“

Das kennen wir alle. Wir hören etwas zum xten Mal und plötzlich macht es „klick“ und endlich ist der Knoten geplatzt – jedenfalls für den Moment. Und wenn wir diesen so wunderbaren Moment nicht verstreichen lassen, sondern nutzen und Dinge tatsächlich anders umsetzen, dann haben wir eine neue Chance geschaffen, unsere Wirkung zu steigern.

Banal? Ja!

Leicht umzusetzen? Selten!

Denn ein weiser Wüstenvater weiß schon zu berichten:
„Der Kopf will das Neue, das Herz will immer dasselbe.“ (Anonym)*

Das Verständnis ist nur der erste Schritt, die Umsetzung der zweite. Dem stehen allerdings häufig jahrelange, manchmal sogar jahrzehntelange oder gar vererbte Denk- und Verhaltensgewohnheiten entgegen. Also braucht es uns nicht zu wundern, dass es selten leicht ist, das Neue auch umzusetzen. Egal wo. Ob bei der Erziehung von Kindern, bei der Führung von Mitarbeitern oder bei der Führung von uns selbst.

Neues will trainiert sein, will geübt werden. Und erst wenn wir es hinreichend oft und lange getan haben, wird es zur neuen Gewohnheit. Erst dann wird unser Spektrum, adäquater zu agieren, erweitert. Erst dann schaffen wir Raum für eine noch bessere Wirkung.

Ich wünsche Ihnen viele dieser wunderbaren Momente – einen nach dem anderen – und dass Sie sie nutzen!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Wir lesen, hören und diskutieren es überall: Kultur in Unternehmen ist von großer Bedeutung. 94% der CEOs schätzen den Beitrag von Werten im Unternehmen hoch ein. Und Peter Drucker sagt schon: „Culture eats strategy for breakfast.“

Doch wie lässt sich Unternehmenskultur greifen, messen und, den digitalen Herausforderungen gerecht werden wollend, entwickeln?

Seit den Forschungsarbeiten in den 50ziger Jahren von Clare W. Graves wissen wir, dass Menschen – aber auch Teams und Organisationen – sich in 9 Ebenen entwickeln. Jede Ebene steht für eine bestimmte Brille, wie wir die Welt sehen bzw. wie wir sie „bewerten“.

Spannenderweise sind zwar alle Ebenen in uns angelegt und theoretisch auch (er- )lebbar, ob wir diese erreichen, steht jedoch auf einem anderen Blatt Papier. Denn das hängt erstens davon ab, welche Herausforderungen uns das Leben bietet und zweitens, ob wir auf der entsprechenden Ebene die jeweilige Kompetenz erwerben. Ebenen lassen sich nämlich leider nicht(!) überspringen, es gibt keinen Fahrstuhl.

Letztlich geht es auch nicht darum die Ebenen – eine nach der anderen – zu erklimmen. Die Ebenen sind keine „Stairway to heaven“. Vielmehr kommt es darauf an, die im aktuellen Umfeld – Markt, Kunde, Portfolio – passende Ebene zu leben.

Und: Sie ahnen es schon … Die digitale Revolution mit ihrer totalen Vernetzung, stetigen Zunahme von Transparenz, Geschwindigkeit, Kognitivität und Komplexität, fordert uns heraus, uns und unsere Unternehmens- sowie Führungskultur passend und schnell zu entwickeln.

Kein Wunder also, dass neue Ansätze – von agilen Methoden bis hin zu agilen Organisationen – in aller Munde sind. Aber passt das auch zu Ihnen? Ist das jetzt bei Ihnen dran und die richtige, nächste Ebene? Und wenn ja, in welcher Ausprägung? Und wenn nein, was dann? Welche Alternativen sind für Sie richtig und wichtig, um die Zukunft Ihres Unternehmens zu sichern?

Auf all diese Fragen gibt es konkrete Antworten – abhängig von der Ebene, wo Sie gerade stehen und Ihrem Umfeld.

Interessanterweise zeigt sich bei meinen Projekten in IT-Bereichen von Unternehmen immer wieder, dass es mal die Führungskräfte sind, die Werte einer höheren Entwicklungsstufe anstreben, und mal die Mitarbeiter. Selten wollen zu Beginn der Reise alle das Gleiche bzw. interpretieren alle Werte gleich. Aber das lässt sich erarbeiten. Und diese Reise lohnt sich. Denn Entwicklungsfähigkeit steckt in jedem von uns. Ob wir diese zur Kompetenz in Ihrem Unternehmen ausprägen, kann jedoch der entscheidende Faktor für Ihre Zukunftsfähigkeit sein.

Stellen Sie sich der digitalen Herausforderung und seien Sie vorn dabei beim Überlebenskampf der Anpassungsfähigsten – „Survival of the fittest.“

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Zukunft, denn Ihre Zukunft beginnt jetzt.

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Wir lesen, hören und diskutieren es überall: Kultur in Unternehmen ist von großer Bedeutung. 94% der CEOs schätzen den Beitrag von Werten im Unternehmen hoch ein. Und Peter Drucker sagt schon: „Culture eats strategy for breakfast.“

Doch wie lässt sich Unternehmenskultur greifen, messen und, den digitalen Herausforderungen gerecht werden wollend, entwickeln?

Seit den Forschungsarbeiten in den 50ziger Jahren von Clare W. Graves wissen wir, dass Menschen – aber auch Teams und Organisationen – sich in 9 Ebenen entwickeln. Jede Ebene steht für eine bestimmte Brille, wie wir die Welt sehen bzw. wie wir sie „bewerten“.

Spannenderweise sind zwar alle Ebenen in uns angelegt und theoretisch auch (er- )lebbar, ob wir diese erreichen, steht jedoch auf einem anderen Blatt Papier. Denn das hängt erstens davon ab, welche Herausforderungen uns das Leben bietet und zweitens, ob wir auf der entsprechenden Ebene die jeweilige Kompetenz erwerben. Ebenen lassen sich nämlich leider nicht(!) überspringen, es gibt keinen Fahrstuhl.

Letztlich geht es auch nicht darum die Ebenen – eine nach der anderen – zu erklimmen. Die Ebenen sind keine „Stairway to heaven“. Vielmehr kommt es darauf an, die im aktuellen Umfeld – Markt, Kunde, Portfolio – passende Ebene zu leben.

Und: Sie ahnen es schon … Die digitale Revolution mit ihrer totalen Vernetzung, stetigen Zunahme von Transparenz, Geschwindigkeit, Kognitivität und Komplexität, fordert uns heraus, uns und unsere Unternehmens- sowie Führungskultur passend und schnell zu entwickeln.

Kein Wunder also, dass neue Ansätze – von agilen Methoden bis hin zu agilen Organisationen – in aller Munde sind. Aber passt das auch zu Ihnen? Ist das jetzt bei Ihnen dran und die richtige, nächste Ebene? Und wenn ja, in welcher Ausprägung? Und wenn nein, was dann? Welche Alternativen sind für Sie richtig und wichtig, um die Zukunft Ihres Unternehmens zu sichern?

Auf all diese Fragen gibt es konkrete Antworten – abhängig von der Ebene, wo Sie gerade stehen und Ihrem Umfeld.

Interessanterweise zeigt sich bei meinen Projekten in IT-Bereichen von Unternehmen immer wieder, dass es mal die Führungskräfte sind, die Werte einer höheren Entwicklungsstufe anstreben, und mal die Mitarbeiter. Selten wollen zu Beginn der Reise alle das Gleiche bzw. interpretieren alle Werte gleich. Aber das lässt sich erarbeiten. Und diese Reise lohnt sich. Denn Entwicklungsfähigkeit steckt in jedem von uns. Ob wir diese zur Kompetenz in Ihrem Unternehmen ausprägen, kann jedoch der entscheidende Faktor für Ihre Zukunftsfähigkeit sein.

Stellen Sie sich der digitalen Herausforderung und seien Sie vorn dabei beim Überlebenskampf der Anpassungsfähigsten – „Survival of the fittest.“

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Zukunft, denn Ihre Zukunft beginnt jetzt.

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

„Wochenende. Endlich! In der Post finde ich eine Hochglanzbroschüre zur Transformation meines Unternehmens. Gleich auf Seite 4 eine wunderbare Übersicht über all die Transformations-Initiativen sowie dick und fett hervorgehoben das Thema „Mitarbeiter und Kultur“. In dem Moment fällt mir ein, dass mir mein Chef schon seit Wochen versprochen hat, sich um einen Konflikt zu kümmern – leider ist bis heute nichts passiert. Und ja – diese Woche hat er mir sogar gesagt, dass er meinen Verkaufsstil sowieso nicht versteht. Komisch, ich habe ihm noch nie erläutert, wie ich beim Kunden vorgehe. Er hat auch noch nie danach gefragt. Ist das Wertschätzung?“

So erzählte es mir einer meiner „Coachees“ mit der Frage, ob er denn in dem Unternehmen überhaupt gut aufgehoben sei. Kennen Sie das auch?

Einerseits Hochglanzbroschüren, Internetauftritt, Eingangshalle mit Visionen u.v.m. und andererseits Vorgesetzte, die einfach nur „vorgesetzt“ wurden, aber die weder tun, was sie sagen, noch was sie versprechen. Vorgesetzte, die die Welt aus ihrer Brille betrachten, ohne sich mit dem Mitarbeiter auseinanderzusetzen und und und.

Wenn Anspruch und Wirklichkeit soooo weit auseinanderliegen, dann ist jede Transformation – sei sie auch noch so gut, wichtig und richtig – zum Scheitern verurteilt.

Schade eigentlich! Denn die Transformation dient doch der langfristigen Zukunftssicherung des Unternehmens mit der Absicht gemeinsam mit den Mitarbeitern erfolgreich(er) zu sein. Aber Absicht heißt nicht Umsetzung. Leider!

Auf der CeBIT im März sagte mir eine Dame „Es ist soooo schwer die Mitarbeiter mitzunehmen. Ich weiß einfach nicht, wie ich das machen soll.“

Danke! Danke für die Offenheit und Klarheit, wo das Problem liegt. Nämlich bei der Führungskraft selbst. Wenn wir es als Führungskraft nicht wissen, wieso soll dann jemand mitgehen?

Wenn meine Verhaltensweisen bis dato nicht dazu geführt haben, dass Veränderung machbar und sogar leicht wird, wieso sollte das jetzt plötzlich anders sein?

FAZIT: Der Schlüssel liegt in Ihnen!

Hand auf’s Herz: Begreifen Sie Ursachen Ihrer Wirkung als Führungskraft und gehen Sie neue Wege! Ich wünsche Ihnen Klarheit zum Ursache-Wirk-Prinzip und zu Ihrer eigenen Entwicklung!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Es war einmal ein Zentaur, der war, wie alle Zentauren, halb Mensch, halb Pferd. Eines Nachmittags, während er so über die Wiese trottete, überkam ihn der Hunger. „Was soll ich essen?“ fragte er sich. „Einen Hamburger oder Klee? Klee oder einen Hamburger?“ Und weil er sich nicht entscheiden konnte, aß er nichts. Die Nacht brach herein und er wollte schlafen gehen. „Wo soll ich schlafen?“ dachte er nach. „Im Stall oder im Hotel? Im Hotel oder im Stall?“ Und weil er sich nicht entscheiden konnte, schlief er nicht. Weil er nun weder aß noch schlief, wurde der Zentaur krank. „Wen soll ich wohl herbeirufen?“ grübelte er. „Einen Tierarzt oder einen Humanmediziner? Einen Arzt oder einen Veterinär?“ Und weil er sich nicht entscheiden konnte, starb er. Die Leute im Dorf besahen sich den Leichnam und hatten Mitleid mit ihm. „Wir müssen ihn begraben“, sagten sie. „Nur wo? Auf dem Dorffriedhof oder auf dem Feld? Auf dem Feld oder auf dem Dorffriedhof?“ Und weil Sie sich nicht entscheiden konnten, riefen Sie den Allmächtigen herbei. Weil der Allmächtige aber nicht anstelle der Menschen entscheiden wollte, rief er den Zentaur ins Leben zurück. Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er noch heute.

Wer trifft effektiv Entscheidungen in Ihrem Unternehmen und wer nicht?

Wie oft und wie lange lassen Sie zu, dass Sie und Ihre Teams sich im Kreis drehen?

Wie oft werden Entscheidungen nach oben delegiert?

Am Ende des Tages finden sich 12 Unterschriften auf dem Entscheid. Jeder verlässt sich unten auf die Übernahme der Verantwortung von oben. Und jeder oben verlässt sich auf die Vorbereitung von unten. Wie oft lassen Sie zu, dass durch fehlende oder zu späte Entscheide, Leistung zum Stillstand kommt? Wie oft werden falsche Entscheidungen getroffen und wie wertschätzend und lösungsorientiert gehen Sie dann damit um?

Ich wünsche Ihnen entscheidenden Fortschritt!

Herzlichst
Ihre
Bettina Kahlau

Es gibt sie! Die Menschen, die sich den Problemen ihres Lebens und unserer Zeit stellen. Die, die nach Lösungen suchen und die Dinge angehen und umsetzen.

Und es gibt auch die anderen! Die, die lieber abwarten und schauen, ob nicht jemand anderes sich den Dingen stellt. Die, die nach dem Motto re(!)agieren:

„Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Schau’n wir mal.“

MACHER oder BREMSER? Das ist hier die Frage!

Stellen Sie bei sich eine Präferenz fest? Dann kann diese mehrere Ursachen haben:
Entweder Ihr Aktionstypus ist fest – zeitunabhängig – in Ihrer Persönlichkeit verankert. Oder Sie waren mit dem einen oder anderen Verhalten sehr erfolgreich und es hat sich bei Ihnen ein Glaubenssatz festgesetzt. Oder Sie sind derart in einem Wertesystem verhaftet und darin nach wie vor erfolgreich unterwegs, dass eine Änderung disruptiv wäre. Oder …

Viele Ursachen, eine Wirkung!
Wenn es uns gelingt, die Ursachen für unsere Gedanken und unser (präferiertes) Verhalten zu kennen und unser Bewusstsein zu erweitern, dann können wir mental darauf einwirken und uns wirkungsvoll(er) entfalten. Dann „können“ wir endlich TUN, was wir schon immer TUN wollten. Frohes & wirkungsvolles TUN!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Die wohl simpelste Definition zur Abgrenzung von Managern und Führungskräften lautet:
„Manager beeinflussen Prozesse. Führungskräfte beeinflussen Verhalten.“

Aber führen wir nicht alle? Ich behaupte: JA!

Jeder von uns führt und wird tagtäglich geführt. Nicht immer bewusst, aber es passiert. Eltern führen ihre Kinder, Kinder ihre Eltern, Lehrer die Mitschüler, Mitschüler die Lehrer, Freunde ihre Freundinnen, Freundinnen ihre Freunde und so weiter. Wir alle beeinflussen das Verhalten von anderen Menschen tagtäglich. Sind wir alle Profis? Wohl kaum!

Aber es gibt Sie diese Profis. Die Führungskräfte, deren Aufgabe es ist, Mitarbeiter zu führen, mit jeder Handlung oder Nichthandlung das Verhalten zu beeinflussen, um am Ende ihrer Verantwortung, der Leistungserbringung im Unternehmen, gerecht zu werden.

Sind alle von Ihnen herausragende Profis? Schön wär’s!

Obwohl Führung die Kern-Aufgabe ist, hat der CHEF in Deutschland häufig keine Ausbildung zum CHEF-SEIN. CHEF-WERDEN hingegen ist hierzulande leicht. Entweder er oder sie ist lang genug im Unternehmen oder er oder sie hat einen richtig guten Job gemacht, und bei der nächsten Beförderungsstufe ist die Rolle der Führungskraft gleich mit dabei.

Nur selten hat weder das Unternehmen noch die angehende Führungskraft selbst geschaut, ob Führungspotential vorhanden ist.

Und selbst wenn das Unternehmen oder die Führungskraft schon geschaut haben, dann leider selten so, dass klar ist, in welcher Form und damit für welche Art (Führungsstil) und für welches Umfeld (Unternehmenskultur) und für welche Mitarbeiter (Persönlichkeiten) dieses Führungspotential geeignet ist.

Schade eigentlich!

FAZIT: Die beste Führungskraft ist die, die sich auf die FÜHRUNG von Menschen konzentriert. Und dabei den Spagat zwischen Ihrer eigenen Persönlichkeit, dem Umfeld und der Persönlichkeit der Mitarbeiter gerecht wird.

(Und wenn Sie feststellen, dass Ihnen das managen von Dingen oder das Entwickeln Ihrer Fachkompetenz mehr am Herzen liegen, als die Entwicklung von Menschen, dann erlauben Sie sich doch einfach glücklich und zufrieden in Ihrer fachliche Verantwortung zu sein und verzichten Sie gelassen auf die Führungsverantwortung.)

Helfen Sie sich selbst und konzentrieren Sie sich auf Ihre Führungsaufgaben. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Der Stargeiger Joshua Bell hat zwei Tage vor einem Konzert in Washington in einer U- Bahn Station der Hauptstadt gespielt. Er stand dort in ganz normaler Kleidung und spielte eins der schwierigsten Stücke, die es überhaupt gibt, „Chaconne in d-Moll“ von Johann Sebastian Bach. Die Passanten hetzten achtlos an ihm vorbei, die paar Kinder, die stehen blieben, wurden genervt von Ihren Müttern weitergezogen. Nach 45 Minuten Spielzeit waren über 1.000 Menschen an ihm vorbeigehetzt und er hatte gerade mal 32 Dollar erspielt. Erkannt hatte ihn keiner.

Zwei Tage später spielte er in der Washington Music Hall vor einem großen Publikum, das überwiegend Ticketpreise von über 100 Dollar auf den Tisch geblättert hatte, das gleiche Stück, und wurde stürmisch umjubelt.*

Und jetzt frage ich SIE:
„Welches Juwel unter Ihren Mitarbeitern haben Sie übersehen?“
Welches Umfeld müssen Sie Ihren Mitarbeitern bieten, damit diese Ihr volles Potential entfalten und zum Erfolg Ihres Unternehmens umfänglich beitragen?
Welche Grenzerfahrung machen Sie als Führungskraft?

FAZIT: Die beste Führungskraft stellt sich zuerst die Frage…
„Was kann ich anders machen, damit jeder einzelne meiner Mitarbeiter seine volle Leistungsfähigkeit entfaltet?“<(p>

(… bevor die Führungskraft behauptet, dass Mitarbeiter A, B oder C ein Low-Performer ist. Mitarbeiter SIND nicht per se Low-Performer, sondern sie VERHALTEN SICH in einem Umfeld, dass wir als Führungskräfte geschaffen haben und für das wir als Führungskräfte auch verantwortlich sind. Machen Sie aus Ihrem Team ein „Sechser-im-Lotto“.)

*Dieses Experiment hat Joshua Bell auf Anregung der Washington Post durchgeführt. Der Journalist erhielt dafür den renommierten Pulitzer-Preis.

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Wie war Ihr Start in den Tag heute Morgen? Vielleicht so: Sie wachen auf und sind gut drauf, geradezu putzmunter. Der Tag kann beginnen. Voller Erwartung an einen wundervollen Tag machen Sie sich auf den Weg zur Arbeit.

Oder eher so: Sie wachen auf und fühlen sich zerknittert. Sie sind sich nicht sicher, ob Sie schlecht geträumt oder einfach nur schlecht geschlafen haben. Jedenfalls haben Sie alles andere als gute Laune.

Tja – beides ist möglich. Mal sind wir gut gelaunt, mal mäßig, mal geradezu schlecht. Nur leider wissen wir meistens nicht, warum das so ist! Und das ist auch verständlich.

Unser Körper ist eins der komplexesten Systeme, die wir kennen. Er ist so komplex, dass wir durch die Vielzahl von Abhängigkeiten Ursache und Wirkung nicht durchdringen können. Möglicherweise liegt es ja an den Hormonen? Vielleicht stand unsere Schilddrüse zu viel oder zu wenig mit der Hypophyse in Interaktion und es ist zu hormonellen Schwankungen gekommen? Aber wenn ja, warum? Was war die Ursache dafür? Wir können ewig mit x Experten wie Internisten, Neurologen, Heilpraktikern, Osteopathen etc. diskutieren und werden doch immer nur Antworten erhalten, die lediglich einen Teil des Ursprungs erklären können – aber leider nie das Ganze!

Deshalb sprechen wir bei diesem Phänomen von einem komplexen System. Dieses zeichnet aus, dass vieles netzwerkartig miteinander verbunden ist, der Ursprung der Ursache sich aber nicht eindeutig zurückverfolgen lässt und die Zukunft sich nicht vorhersagen lässt – z. B. wie es uns morgen geht, wenn wir aufwachen.

Jeder spricht davon, dass wir in einer komplexen Welt leben – ja wir selbst unerklärbar komplex sind –, aber keiner HAT das Erfolgsrezept. Viele tun so, als hätten Sie es, doch lassen Sie sich davon nicht in die Irre führen. Tatsächlich kommen wir vielem immer mehr auf die Spur, aber von der ganzen wirklichen und einen Wahrheit, sind wir wahrscheinlich noch Lichtjahre entfernt.

Also – Kopf in den Sand?
Wenn wir nicht alles wissen, brauchen wir es auch nicht zu versuchen? Mitnichten!

Auch wenn Sie sich nicht erklären können, WARUM Sie sich so fühlen, wie Sie sich fühlen, so können Sie es immerhin als gegeben hinnehmen und damit umgehen. Ich meine bewusst umgehen! Unbewusst tun Sie es ja sowieso. Wenn Sie sich allerdings quasi automatisch Ihrer Stimmung entsprechend verhalten, dann kann es sein, dass Sie Ihre Mitmenschen vergraulen. Und zwar nicht nur, wenn Sie miese Laune haben, das kann auch bei zu guter Laune passieren.

Stellen Sie sich also bewusst die Frage: Wie wirke ich jetzt? Und reflektieren Sie abhängig zu Ihrem eigenen Anspruch und zu Ihrem Umfeld, ob das passt. Ob es das ist, was Sie bewirken wollen.

Wenn nicht, dann nehmen Sie Ihren jetzigen Zustand an, lassen Sie ihn gedanklich vorbeiziehen und kreieren Sie einen neuen Zustand – so als würden Sie Ihre Kleidung wechseln. Hört sich leicht an, kann es auch sein.

Wenn Ihnen das heute noch nicht so leicht gelingt, dann probieren Sie es bspw. mal mit Hilfe des wunderbaren Spruchs „Unrat vorbeiziehen lassen“, üben Sie sich in Meditation oder arbeiten Sie mit einem Sparringspartner an Ihrer Seite, der noch ein paar andere Methoden drauf hat.

Ich wünsche Ihnen eine noch wirkungsvollere Selbstführung!
Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

2016? Und? Was kommt jetzt?

Vielleicht haben Sie den Jahreswechsel für Ihren ganz persönlichen Rückblick und Ihre Bilanz genutzt. Vielleicht haben Sie einen Perspektivenwechsel vorgenommen und sich die Fragen beantwortet „warum“ oder „warum Sie nicht“ so erfolgreich waren, so glücklich, so erfüllt und so zufrieden, wie Sie hätten sein können.

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt? Und wie haben Sie deren Umsetzung schon HEUTE sichergestellt? Sind Sie schon auf Kurs?

Wo stehen Sie heute und wo möchten Sie am Ende 2016 stehen?

Nicht, dass wir uns diese Frage nicht schon häufig gestellt hätten – meist eben zum Jahreswechsel –, aber allen guten Vorsätzen zum Trotz, hapert es oftmals an der Umsetzung. Und so geht Jahr für Jahr ins Land und letztendlich sind wir immer frustrierter, weil wir nicht das tun, was wir uns vornehmen. Und dabei hilft es uns auch nichts, dass es vielen von uns so geht, oder? Unser Erfolg hängt maßgeblich davon ab, ob wir den Unterschied zwischen einem Vorsatz und einem Ziel verstanden haben und auch umsetzen.

Unser Erfolg hängt maßgeblich davon ab, ob wir einen Vorsatz NUR formulieren oder ob wir uns ein emotional verankertes Ziel setzen und dieses auch direkt umsetzen.

Seien Sie also nicht nur ein paar Minuten und Stunden offen für die Möglichkeiten und Chancen, die sich in 2016 bieten. Sondern setzen Sie sich Ihre Visionen und Ziele so, dass Sie sich persönlich und emotional angesprochen fühlen und zu 360° motiviert sind. Und dann warten Sie nicht lang, sondern gehen Sie Ihr Ziel in den nächsten 48 Stunden an. Also JETZT!

Mein Tipp: Schreiben Sie JETZT 12 Coaching-Briefe, die an Sie selbst gerichtet sind. Formulieren Sie dort, was Sie im Januar, Februar, März und so weiter erreicht (Ergebnis!) haben wollen, und nutzen Sie so die Kraft der Projektion und des persönlichen Versprechens.

Teilen Sie Ihre Visionen und Ziele mit „wohlwollenden“ Freunden, und bitten Sie sie um Unterstützung. Vielleicht können Sie ihnen konkrete Rollen sowie Aufgaben geben und sie emotional an Ihrer Zielerreichung beteiligen. Und schwups werden Ihre Freunde zu hilfreichen Weggefährten.

Freuen Sie sich jeden Monat über das, was Sie Wundervolles erlebt und erreicht haben, und teilen Sie dieses mit anderen. Ziehen Sie bewusst Positiv-Bilanz, spüren Sie die Kraft der Erfüllung (!) und starten Sie, falls erforderlich, mit einer kleinen, aber wirkungsvollen Kurskorrektur durch.

Vielleicht ist auf den ersten Blick nicht jeder Monat ein Erfüllungs-Monat. Dann schauen Sie sich einfach an, wofür das, was geschehen ist oder auch nicht geschehen ist, gut ist. Was kann Ihnen das sagen, wofür ist das gut, was können Sie daraus lernen?

FAZIT: „Alles ist für was gut“ – seien Sie mutig, schauen Sie hin und lernen Sie. Wenn Sie das Monat für Monat tun, dann werden Sie erleben, wie Sie sich und andere mehr ins Handeln bringen, wie Sie Ihren Weg gehen und wie Ihre Lebenszufriedenheit steigt. Garantiert!

JETZT also heißt es, mutig und kraftvoll ins neue Jahr durchzustarten und die vielversprechenden Chancen und Möglichkeiten umzusetzen! ERFOLG beginnt mit: TUN!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch mehr Erfolg in 2016!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Impulse 2015

Kaum jemand entkommt der symbolischen Kraft, die jedem Jahreswechsel innewohnt. Das alte Jahr Revue passieren lassen, sich freuen über das, was wir geschafft haben, die wundervollen Momente, die wir erlebt haben – allein und mit geliebten Menschen.

Gleichzeitig nagt der Ärger und wir schauen auf die vielen, unerledigten Dinge und nicht getroffenen Entscheidungen, blicken traurig auf all die ungelebten Momente und jetzt, wo wir so darüber nachdenken, vermissen wir vielleicht sogar Zeit und Raum für die ganz besonderen Begegnungen.

Wenn SIE jetzt zu Ihrem Erfolgsjahr 2015 Bilanz ziehen, dann ist nicht nur wichtig, dass Sie dies voll und umfänglich tun, sondern dass Sie vielmehr Ihr Augenmerk darauf richten und sich wahrheitsgemäß beantworten „WARUM oder WARUM ES NICHT“ geklappt hat.

In uns ist fest verankert, dass wir uns entwickeln und dabei erfolgreich sein wollen. Dieses Grundbedürfnis ist seit unserer Geburt in allem was wir Tun und was wir nicht Tun erlebbar. Wir sind ‚süchtig’ nach Glücksgefühlen und richten deshalb unser Handeln zumeist intuitiv nach den Strategien aus, die uns erfolgreich ‚gemacht haben’. Und das ist auch gut so.

Denn genau da liegt unser persönliches Erfolgsrezept – wir folgen dem was ‚immer geklappt hat’. Gleichzeitig ist es allerdings auch unser Misserfolgserfolgsrezept.

Warum? Weil wir uns alle und alle mit uns tagtäglich verändern.

„Die Probleme von heute lassen sich nicht mit den Erfolgsrezepten von gestern lösen.“

Und unser Erfolg hängt maßgeblich davon ab, ob wir in der Lage sind, uns zu entwickeln; d.h. uns einer neuen Situation zu stellen und diese zu meistern. Derjenige, der sich hierbei aus seiner Komfortzone herausbewegt und Neues ausprobiert, scheitert, analysiert, einen neuen Anlauf wagt, ggf. wieder und wieder scheitert, der sich nicht abhalten lässt, immer wieder aufsteht, ist derjenige der schließlich erfolgreich ist.

Hierzu braucht es mehrerlei:
1. Er-Kenntnis: „In Situation xyz war ich nicht/ weniger erfolgreich!“
2. Annahme: „Wofür ist das gut, dass ich nicht erfolgreich war?“
3. Diagnose: „Wieso war ich damit so erfolgreich in der und der Situation? Wieso jetzt
nicht? Was ist anders? Was ist die Ursache?“
4. Perspektivenwechsel: „Wie hätte das xyz das gelöst? Wie hätte sich mein
Geschäftspartner/ Kunde etc. das gewünscht? Was würde meinen stärksten Mitbewerber ärgern?“
Sie können auch Raum und Zeit hinter sich lassen und sich eine neue Welt vorstellen. Was auch immer Sie tun, bringen Sie sich in eine NEUE Perspektive und lassen Sie sich inspirieren (egal welche Widerstände in Ihrem Kopf oder von anderen auftauchen).
5. Projektion: „Was ist anders, wenn ich das anders löse? Für mich, meine Kunden, Geschäftspartner, Kollegen, Mitbewerber etc.?“
6. Mut: „OK – ich gehe es ‚neu’ an!“

Johann Wolfgang von Goethe hat mal gesagt: „Ein Problem zu lösen heißt, sich vom Problem zu lösen.“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch mehr Erfolg in 2016!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Als wir auf die Welt kamen haben wir durch beobachten, nachmachen und ausprobieren gelernt. Immer wieder sind wir hingefallen, immer wieder sind wir aufgestanden, immer hatten im Blick, was Andere wie unsere Eltern, ersten Sandkasten-Beziehungen und Geschwister, uns vorgemacht haben. Auch unser Schulsystem hat uns weiter trainiert Leistung zu produzieren in Relation zu unseren Mitschülern und zu einem definierten Standard.

Wir haben gelernt zu vergleichen – „Was kann der, was kann ich?“ – bis hin zur Seins-Frage — „Was ist der wert, was bin ich wert?“

Dabei unterscheidet man zwei Arten von Vergleich. Hand auf’s Herz – Wie denken Sie?
„Ich hätte auch gern so lange schlanke Beine“, „Solch (!) ein Auto – das wär’s“, „Oh, nach Indien wollte ich auch immer schon“ – denken Sie so?

Wenn Sie im Vergleich schlechter als der Andere abschneiden, dann hat das zur Folge, dass Ihr Selbstwert kontinuierlich sinkt und Sie als ‚graue Maus’ und ‚schüchtern’, im Extremfall von Anderen sogar als demütig und depressiv wahrgenommen werden oder gar als unangemessen aggressiv.

Oder denken Sie eher so: „Was der kann, kann ich schon lange – und besser“, „Puh, das war ja mal nichts“, „Was fährt der denn für ein Auto – geht ja gar nicht“, „Also der Anzug – ein Grauen“.

Wenn Sie im Vergleich zu Anderen besser abschneiden, dann hat das zur Folge, dass Sie Ihren Selbstwert künstlich aufpeppen und von Anderen als Aufschneider und im Extremfall als arrogantes Arschloch (sorry!) wahrgenommen werden, der sich auf Kosten von anderen selbst gut bzw. besser gefällt.

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen. Beides ist nicht wirklich erstrebenswert! Sofern, ja sofern Sie sich herausragende Beziehungen wünschen.

Denn wenn wir uns auf die eine oder andere Art und Weise vergleichen, dann sind wir nicht mehr bei uns. Dann handeln wir auch nicht mehr liebevoll und authentisch. Und dann bewirken wir häufig das Gegenteil von dem, was wir bewirken wollen. Respektvolle und vertrauensstiftende Beziehungen sind dann eher schwierig und rar.

Wenn wir allerdings anfangen uns zu fragen, wie der andere wirkt und wie wir wirken, dann bieten sich ungeahnte Möglichkeiten. Hierdurch haben wir die Chance kritisch zu hinterfragen, wie wir das mit unserer eigenen Persönlichkeit – mit unserem Selbst – umsetzen können. Wir geben uns quasi selbst den Raum für unsere individuelle Antwort, unseren ganz eigenen Weg zu unserer persönlichen Entwicklung.

FAZIT: Sie erzielen dann einen positiven Lerneffekt, wenn Sie sich mit der Wirkung des anderen und Ihrer eigenen Wirkung vergleichen, sich detailliert damit auseinandersetzen und dann Ihren individuellen Weg beschreiten. Ich wünsche Ihnen eine Vielzahl herausragende Beziehungen!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Seit dem modernen frühneuzeitlichen Rationalismus um 1650 prägt René Descartes unsere Weltanschauung mit dem Ausspruch: „Ich denke also bin ich.“ Die heutigen Forschungen der Neurowissenschaften zeigen jedoch auf, dass unser Bewusstsein nur 1- 5% ausmacht und nicht ca. 20% wie noch vor einigen Jahren angenommen.

Was machen wir also mit dem Restpotential von 95-99%? Und wie können wir unsere 1-5% Denkpotential optimieren?
Die Antwort ist einfach: durch Ruhe und Gelassenheit!

Denn wenn wir uns in Ruhe und Gelassenheit wiegen, dann haben wir vollen Zugriff auf unser gesamtes Potential – auf 100%, Bewusstsein und Unterbewusstsein.

Sobald wir allerdings unter Stress stehen, haben wir nur noch eingeschränkten Zugriff. Wenn wir einen gewissen Stresspegel überschreiben, stehen uns über unser Reptilien- Gehirn dann sogar nur noch unsere drei instinktiven, simpelsten Optionen zur Verfügung. Nämlich Angriff, Verteidigung oder tot stellen.

Ein Leben in Achtsamkeit zu führen, heißt also nicht nur, dass ich Burn-Out- oder Bore- Out-Prävention betreibe und meine Gesundheit wahre oder sogar verbessere. Vielmehr bedeutet es auch, dass ich Zugriff auf mein gesamtes kreatives Leistungspotential erhalte. Also bewege ich mich so nicht nur weg von einer möglichen Krankheit, sondern hin zu einem kraftvollen, entfalteten, befriedigenden, zufriedenen und glücklichen Leben. WOW!

Die Umsetzung ist weniger einfach: Wir müssen es für uns TUN!
Das Angebot wächst rasant. Yoga-Studios gibt es mittlerweile an jeder Ecke, und Meditations-, Energie- und Achtsamkeitstrainings sowie -fortbildungen boomen ebenso wie andere Gesundheitsmaßnahmen – und zwar nicht nur auf privater Ebene, sondern auch massiv im Unternehmenskontext. Schließlich kostet ein Langzeitkranker ein Vielfaches von dem, was man stattdessen an sinnvollen Vorsorgemaßnahmen investieren muss.

Allein, es bleibt an uns, sich dabei gegen das immer schneller drehende Hamsterrad zu wehren, die relevanten Möglichkeiten auszuwählen und individuell für uns passend umzusetzen. Sehr oft agieren wir dann auch noch gegen Widerstände aus unserer Umwelt, um endlich (!) unser eigenes, ganz und gar individuelles Leben zu leben.

Also: Trauen Sie sich Ihren Weg – mutig und konsequent – im Hier und Jetzt zu gehen!

Ich wünsche Ihnen Ruhe und Gelassenheit auf Ihrem individuellen Weg!

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Jeder von uns ist eine einzigartige Persönlichkeit. Selbst wenn wir all unsere Zeit und Energie darauf verwenden, wird es uns nicht gelingen, uns selbst auf diesem Planeten und in diesem Leben noch einmal zu begegnen.

Unsere Einzigartigkeit stellt uns und unsere Mitmenschen jedoch vor immense kommunikative Herausforderungen. Wie kann ich so wirkungsvoll kommunizieren, dass mein Gegenüber versteht, was ich meine (und nicht nur, was ich sage)?

Es gibt den weit verbreiteten Spruch: „Behandle den anderen so, wie Du behandelt werden willst.“ Aber stimmt das überhaupt? Was ist denn, wenn ich sage: „Behandle den anderen so, wie der andere behandelt werden will.“ Gehe ich auf diese Weise nicht viel mehr auf meinen Mitmenschen ein, hole ihn da ab, wo er gerade steht, und mache es ihm damit leichter, mich zu verstehen? Ups! Jetzt sollen wir uns also auf unser Gegenüber einstellen. Schwierig oder?

Ja – das kann schwierig sein, muss es aber nicht. Das hängt zunächst von der Qualität unserer individuellen Selbstreflektion ab.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir uns selbst reflektieren. Im ersten Schritt heißt das, dass wir unsere Stärken und Schwächen kennen, wissen, was uns besonders macht, und auch die Wirkung davon im Blick haben. Im zweiten Schritt können wir dann darauf Einfluss nehmen und unser Verhalten auf den anderen abstimmen. Hm – ich behaupte, dass das nichts Neues für Sie ist. Und doch stellt sich die Frage: „Wieviel setzen Sie davon tagtäglich um? Wie gut schaffen Sie es heute schon, dass Ihr Gegenüber seine Handlungsspielräume für Sie erweitert und Ihnen mit großen Schritten entgegenkommt.“

Umso mehr es uns gelingt, unsere Stärken und Schwächen zu akzeptieren, umso mehr Kraft und innere Stärke empfinden wir und umso authentischer handeln wir. Diese Authentizität erhöht – quasi wie von selbst – die Toleranz unseres Gegenübers und prägt damit maßgeblich seine Bereitschaft, „uns entgegenzukommen“.

Das Ergebnis: Sie (be-)wirken, was Sie wollen!

Also: Lernen Sie sich selbst besser kennen und setzen Sie das Instrument der Selbstführung effektiv ein! Tag für Tag!

Sie empfinden Ihre Selbstreflektion als große Herausforderung und möchten vermeiden, dass Eigen- und Fremdwahrnehmung allzu weit auseinander gehen? Dann empfehle ich Ihnen, Ihre Selbstreflektion gemeinsam mit mir als Ihre Sparringspartnerin vorzunehmen. Mir ist bei meiner Arbeit mit Ihnen wichtig, dass Sie nicht nur Ihr Verhalten wahrnehmen, sondern auch die Hintergründe. Das heißt, dass Sie die Motivation dahinter verstehen lernen und dann leicht, effektiv und sicher Ihre Selbstführung verbessern können. Das erreiche ich zum einen durch meine langjährige Erfahrung und vielfältige Fort- und Weiterbildungen, zum anderen und insbesondere durch mein Konzept „RESPEKT – vor der Persönlichkeit“. Denn dadurch kommen eine Vielzahl an Tools und Methoden für Sie zielorientiert zum Einsatz.

Ich wünsche Ihnen eine wirkungsvolle Selbstführung in allen Lebensbereichen!
Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Jeder von uns ist eine einzigartige Persönlichkeit. Selbst wenn wir all unsere Zeit und Energie darauf verwenden, wird es uns nicht gelingen, uns selbst auf diesem Planeten und in diesem Leben noch einmal zu begegnen.

Unsere Einzigartigkeit stellt uns und unsere Mitmenschen jedoch vor immense kommunikative Herausforderungen. Wie kann ich so wirkungsvoll kommunizieren, dass mein Gegenüber versteht, was ich meine (und nicht nur, was ich sage)?

Es gibt den weit verbreiteten Spruch: „Behandle den anderen so, wie Du behandelt werden willst.“ Aber stimmt das überhaupt? Was ist denn, wenn ich sage: „Behandle den anderen so, wie der andere behandelt werden will.“ Gehe ich auf diese Weise nicht viel mehr auf meinen Mitmenschen ein, hole ihn da ab, wo er gerade steht, und mache es ihm damit leichter, mich zu verstehen? Ups! Jetzt sollen wir uns also auf unser Gegenüber einstellen. Schwierig oder?

Ja – das kann schwierig sein, muss es aber nicht. Das hängt zunächst von der Qualität unserer individuellen Selbstreflektion ab.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir uns selbst reflektieren. Im ersten Schritt heißt das, dass wir unsere Stärken und Schwächen kennen, wissen, was uns besonders macht, und auch die Wirkung davon im Blick haben. Im zweiten Schritt können wir dann darauf Einfluss nehmen und unser Verhalten auf den anderen abstimmen. Hm – ich behaupte, dass das nichts Neues für Sie ist. Und doch stellt sich die Frage: „Wieviel setzen Sie davon tagtäglich um? Wie gut schaffen Sie es heute schon, dass Ihr Gegenüber seine Handlungsspielräume für Sie erweitert und Ihnen mit großen Schritten entgegenkommt.“

Umso mehr es uns gelingt, unsere Stärken und Schwächen zu akzeptieren, umso mehr Kraft und innere Stärke empfinden wir und umso authentischer handeln wir. Diese Authentizität erhöht – quasi wie von selbst – die Toleranz unseres Gegenübers und prägt damit maßgeblich seine Bereitschaft, „uns entgegenzukommen“.

Das Ergebnis: Sie (be-)wirken, was Sie wollen!

Also: Lernen Sie sich selbst besser kennen und setzen Sie das Instrument der Selbstführung effektiv ein! Tag für Tag!

Sie empfinden Ihre Selbstreflektion als große Herausforderung und möchten vermeiden, dass Eigen- und Fremdwahrnehmung allzu weit auseinander gehen? Dann empfehle ich Ihnen, Ihre Selbstreflektion gemeinsam mit mir als Ihre Sparringspartnerin vorzunehmen. Mir ist bei meiner Arbeit mit Ihnen wichtig, dass Sie nicht nur Ihr Verhalten wahrnehmen, sondern auch die Hintergründe. Das heißt, dass Sie die Motivation dahinter verstehen lernen und dann leicht, effektiv und sicher Ihre Selbstführung verbessern können. Das erreiche ich zum einen durch meine langjährige Erfahrung und vielfältige Fort- und Weiterbildungen, zum anderen und insbesondere durch mein Konzept „RESPEKT – vor der Persönlichkeit“. Denn dadurch kommen eine Vielzahl an Tools und Methoden für Sie zielorientiert zum Einsatz.

Ich wünsche Ihnen eine wirkungsvolle Selbstführung in allen Lebensbereichen!
Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Wenn wir in Deutschland von LIEBE sprechen, dann meinen wir meist die Liebe zwischen „Lebewesen”. LIEBE mit ARBEIT in Verbindung zu bringen, klingt in unseren Ohren häufig befremdlich.
Fakt ist allerdings, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens mit ARBEIT verbringen – und was spricht dagegen, sein Leben mit etwas zu verbringen, das wir LIEBEN?

Dagegen spricht, dass es nur ein verschwindend kleiner Teil unter uns TUT – nämlich weniger als 16%!.
Die Galupp-Studie zeigt seit mehr als 10 Jahren das in Deutschland dramatische Ergebnis auf, dass nur 16 von 100 Menschen eine echte Identifikation mit dem Unternehmen und Ihrem Handeln haben und zu den High-Performern zählen. 66 von 100 Menschen fragen sich jeden Tag, ob sich Leistung lohnt. Und 17 haben innerlich längst gekündigt, sitzen im besten Falle Ihre Zeit ab und im schlechtesten demotivieren Sie die anderen.

JOB = ich ARBEITE, um zu LEBEN!
Ich tue (irgend)etwas, damit ich das notwendige Geld verdiene, um in meiner Freizeit das zu tun, was mir Spaß macht, was mir entspricht. Leben heißt für mich FREIZEIT. Das muss nicht notwendigerweise etwas sein, dass sich auf den Sport begrenzt wie Triathlon, Wassersportarten o.ä. Sehr häufig äußert sich dieses auch in einer intensiven Vereinsarbeit, Charité-Projekten oder anderen Tätigkeiten, zu denen man sich sehr häufig sogar berufen fühlt, aber was man dennoch nicht zum Beruf gemacht hat.

KARRIERE = ich LEBE, um zu ARBEITEN!
Ich tue etwas mit vollem Einsatz. Motiviert durch meinen Anspruch an Macht, Status und/oder um mit anderem im Wettbewerb zu stehen, potenziert um einen hohen Grad an Disziplin, bin ich immer im Stress, laufe jeder Mohrrübe, die mir das Unternehmen hinhält, hinterher und habe erfolgreich Strategien im Unternehmen entwickelt, um die Karriereleiter immer und immer höher zu steigen. Nicht selten kommt das „dunkle” Erwachen zwischen 40-50, wenn die Luft dünner wird und die Karriere früher an Ihre Grenze stößt als gedacht. Noch „smarter“ sind die häufig(er) Wechselnden, die mit jedem Unternehmenswechsel eine Sprosse auf der Karriereleiter überspringen. Gepuscht durch unsere materialistische Gesellschaft fühlen sich diese Menschen als herausragende Gewinner! Frei nach dem Motto: Wo ich stehe, ist oben!

BERUFUNG = ich BIN, was ich TUE!
Ich tue es mit vollem Einsatz und aus ganzem Herzen! Das was ich tue und auch wie ich es tue, tue ich mit vollem Einsatz und aus ganzem Herzen. Ich folge dabei meiner inneren Motivation, Intuition und Berufung und empfinde meine ARBEIT als (Selbst-)ERFÜLLUNG. ICH LIEBE MEINE ARBEIT!

Wenn diese Menschen gefragt werden, warum Sie das tun, was Sie tun, dann antworten Sie: Weil das meine Berufung ist; weil es der Grund ist, warum ich auf der Welt bin. Und häufig wird ARBEIT ALS LEBEN empfunden. Da gibt es keine Trennung, kein Dazwischen, und der Ruf der heutigen Zeit nach BALANCE zwischen Arbeit und Leben gehört dahin, wo DER SINN DES TUNS nicht mit dem SINN DES LEBENS gleichgesetzt werden kann – wie oben bei den anderen beiden „Kandidaten“. Hier wird es geradezu als Affront gegen den Sinn des Lebens selbst empfunden.

Wo stehen Sie?
Und wie geht es Ihnen damit?

Sind Sie erfolgreich, zufrieden UND glücklich – HIER UND JETZT – mit Ihrer ARBEIT?

Ich wünsche es Ihnen aus vollem Herzen
Ihre
Bettina Kahlau

Aber fangen wir doch besser von der anderen Seite an: GEFANGENSCHAFT – was ist das?
Wenn wir von Gefangenschaft sprechen, haben die meisten von uns Bilder von Gefängnissen im Kopf und stellen sich Menschen hinter Gittern vor.

Jemanden gefangen zu setzen, beginnt aber nicht erst dort, wo uns die physische Freiheit entzogen wird. Sie beginnt vielmehr dort, wo ich nicht ich SEIN kann. Wo ich mich in der Entfaltung meiner Persönlichkeit eingeschränkt fühle. Wo ich MICH nicht LEBEN kann.

Schön und gut, aber geht’s ein bisschen genauer? Und … woher weiß ich das?
Nun – wenn ich achtsam zu mir und in unserer Welt bin und meine Persönlichkeit umfassend reflektiert habe, dann bin ich mir meiner Andersartigkeit und Einmaligkeit voll bewusst. Dann weiß ich, dass die Welt, wie ich sie wahrnehme, MEINE WAHRNEHMUNG ist und für niemand anderen sonst so erscheint.

Konsequenterweise bin ich es, der diese Welt projeziert, voll und umfänglich für diese verantwortlich ist. Folglich kann nur (!) ich selbst diese eigene Realität verändern – niemand sonst.

FREIHEIT – beginnt also in meinem Kopf! Ich bin herausgefordert die automatischen Denkmuster, die aus meiner Motivation, meinen Glaubenssätzen und Werten herrühren, die ich gelernt und geübt habe, wo mir z.B. die Erziehung dazwischen gekommen ist, und die für mich bereits zur Gewohnheit geworden sind, wahrzunehmen und umzulenken.

Und so kommt es nicht von ungefähr, dass wir nur allzu oft (manche unter uns Ihr Leben lang) der Illusion der eigenen Realität verfallen und nicht nur uns selbst in Gefängnisse sperren, sondern auch andere. Mein Gegenüber, projeziert als Teil meiner Realität, betrachtet durch die eigene Brille, wird in Bilder und Gedanken gezwängt, denen er nur schwer und unter Umständen nie entkommen kann.

Die Kunst bei mir anzufangen – mir meiner Verantwortung und „gedanklichen” Tat bewusst zu sein und diese zu verÄNDERN –, wird uns zuteil, indem wir uns zunächst selbst „erlauben”, aus diesen gedanklichen Konstrukten auszubrechen, unsere Gefängnismauern einzureißen und von unserer FREIHEIT Gebrauch machen. Ebenso gehört auch dazu, dem anderen zu „erlauben” so zu SEIN, wie er IST und ihn möglichst (!) so zu sehen, wie er IST – ohne Gitterstäbe. Das verstehe ich unter FREIHEIT – durch die gelebte TOLERANZ entstehen kann!

Viel Spaß mit „bereichernden Begegnungen”!
Wenn Sie sich und Ihr Unternehmen oder Ihr Team zu grenzenloser Höchstleistung bewegen wollen, dann brauchen Sie nur den ersten Schritt zu tun und mich zu kontaktieren unter:
Tel. 0151-67 52 56 90 oder www.bettinakahlau.com

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Über all die Jahrtausende hat sich enorm viel für uns Menschen verändert. Aber der Wunsch nach Liebe ist geblieben und für viele von uns allgegenwärtig.

Was ist Liebe überhaupt?
Liebe zeigt sich in ganz unterschiedlichen Weisen. Da gibt es die Liebe von Eltern zu Kindern und von Kindern zu Ihren Eltern, von Paaren (gleich- oder andersgeschlechtlich), von Freunden bzw. Freundinnen oder einfach von Mensch zu Mensch, von Mensch zu Tier und auch die Liebe zu sich selbst.

Aus der Neurowissenschaft wissen wir heute, dass wir alle Emotionen, die wir empfinden, letztendlich Hormonausschüttungen zu verdanken haben. Glücksgefühle besonderer Art – wenn Schmetterlinge sich durch unseren Bauch ziehen und dort ihr Unwesen treiben – sind dafür verantwortlich, dass wir uns schnell einem zeugungsfähigen Partner annähern und uns intim auf ihn einlassen. Dabei wissen wir aus der Paarforschung, dass es hier nicht um den besten Fit geht, der eine langjährige Beziehung sicherstellt, sondern aus Evolutionsgründen vielmehr um den Abgleich zwischen den beiden Immunsystemen mit dem Ziel, einem noch resistenteren neuen Menschen das Leben zu schenken.

Wenn wir also in den Hochphase der Verliebtheit sind (was länger dauern kann, als man denkt), dann sorgen unsere Hormone dafür, dass wir „blind” sind für das, was den anderen Menschen wirklich ausmacht – was ihn antreibt und motiviert, wie er oder sie tickt. Erst danach, wenn der rosafarbene Schleier gelüftet wird, die Hormone „umschalten”, erst dann gelingt es uns wirklich und wahrhaftig, den anderen so wahrzunehmen, wie er ist. Auch das ist dann immer noch schwierig genug. Wie viele von uns sind jahrelang mit einem Partner zusammen und stellen irgendwann fest, dass sie ihn nie gekannt haben. Schade oder? Um festzustellen, wie ein Paar zusammenpasst, kann man das REISS Profil® nach Steven Reiss zu Rate ziehen. Es sagt zwar nichts über die Emotion „Liebe” aus, aber es zeigt uns auf, wie der eine tickt, wie der andere tickt, bei welchen Lebensmotiven wir in Harmonie miteinander leben und bei welchen wir auf Beziehungskiller treffen.

Also: Wie viel „Arbeit” oder „Anstrengung” sollten wir in die Entwicklung der Beziehung stecken? Die gelebte Beziehung ist – wenn man so will – das, was man als Leistung eines Paares bezeichnet. Die heutige Paarforschung bezeichnet als hohe Qualität der Beziehung das Maß an Resilienz (Widerstandsfähigkeit) eines Paares. Resilienz kommt aus der Werkstoffkunde und beschreibt dort einen Werkstoff, der, wenn er durch äußere Einflüsse seinen Aggregationszustand geändert hat, bei wieder alten Rahmenbedingungen in seinen alten Aggregationszustand zurückgeht – z.B. Wasser wird gekühlt und wird zu Eis. Eis wird erwärmt und wird wieder zu Wasser. Übertragen auf eine Beziehung bedeutet das, dass wenn ein Paar eine Krise erlebt (z.B. den Tod eines lieben Menschen etc.), hinterlässt dieses Ereignis traumatische Zustände, die zu einer Trennung führen können. Oder es gelingt dem Paar, seine Beziehung weiterzuführen – vielleicht sogar gestärkt.

Wenn Sie also wissen wollen, wie gut sie und Ihr Partner zueinander passen und wie resilient ihre Beziehung ist, dann empfehle ich Ihnen, dies gemeinsam mit mir anzuschauen, z.B. bei einer Paar-Beratung oder bei einer Potentialanalyse zur Entfaltung Ihrer Persönlichkeit.

Ach ja, und wenn Sie wissen wollen, ob Sie jemanden wirklich lieben und er oder sie Ihr „Herzensmensch” ist, dann empfehle ich Ihnen diese einfache Übung:
Legen Sie sich hin (auf eine Bank oder ein Bett) und schließen Sie Ihre Augen, gern auch ein zweites und drittes Mal. Wenn Sie so ganz bei sich sind und um sich herum totale Ruhe „hören”, dann stellen Sie sich Ihren Liebling vor, und schauen Sie, was passiert! Was empfinden Sie? Wie zeigt sich Ihr Gefühl? Sehen Sie vielleicht Bilder, Farben oder Formen? Wo sitzt dieses Gefühl? Und welche Stimmung haben Sie? Totales Glück, Liebe, Freude, Ruhe, Frieden, Zufriedenheit oder ist es eher geprägt durch Unwohlsein, Schmerz oder Trauer?

Übrigens: Die Hormonausschüttung zur Liebe lässt sich leider nicht aktiv „beeinflussen”, sondern „sie ist dann einfach da”. Mehr dazu finden Sie z.B. hier: „To Fall in Love With Anyone, Do This” (The NewYork Times) oder „Big Wedding or Small?” (The NewYork Times)

Haben Sie Ihren Herzensmenschen schon gefunden? Ich wünsche es Ihnen!
Und falls nicht: Mögen Sie ihn ganz bald finden und eine wundervolle Beziehung führen!

Vielleicht kann ich Ihnen ja sogar dabei helfen:
Tel. 0151-67 52 56 90 oder www.bettinakahlau.com

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Über eines sind sich alle Wissenschaften einig: Wir Menschen sind soziale Wesen! Und wenn wir von Menschen abgeschnitten sind, „gehen wir ein wie Primeln”.

Dennoch lebt jeder einzelne von uns Sozialität anders. Der eine ist glücklich, wenn er allein auf dem Land lebt und nur von Zeit zu Zeit Kontakt hat. Der andere braucht möglichst viele Menschen um sich herum und strahlt vor Glück, wenn er mit jedem kurz zum „Small Talk” ins Gespräch kommt. Wieder ein anderer liebt es, mit einer engen Freundin stunden- ja tagelang dem intensiven Austausch nachzugehen. Und wieder ein anderer braucht all das – aber abwechselnd, zu unterschiedlichen Zeiten.

Woher kommt das? Wieso ist das so?
Unser Wunsch nach Menschen und wie wir mit Menschen in Beziehung stehen – also welche Quantität und welche Qualität wir anstreben – ist fest in unserer Persönlichkeit verankert und seit der Ausprägung unseres limbischen Systems, also ungefähr ab dem 3 Lebensjahr, unveränderlich. Wie wir dieses jedoch konkret leben und unseren Lebensmotivausprägungen gerecht werden, zeigt sich in unterschiedlichsten Formen. Hierbei spielt selbstverständlich das Land, in dem wir leben und die Kultur, in der wir groß werden und leben, eine maßgebliche Rolle.

Wenn jemand das Bestreben hat, allein zu leben oder nur mit seiner Familie zu leben und nur selten in Kontakt mit anderen Menschen zu treten, dann gelingt ihm dies in einem Land wie den USA sehr leicht, indem er sich eine Ranch kauft – fernab von jeglicher Zivilisation. Das ist in Japan bzw. Tokyo anders. Da lernen die Menschen „bei sich zu sein” und den „Lärm” der Welt und der Menschen, auch der Familie, wenn gewünscht, zu ignorieren. Nicht umsonst hat sich die Kultur in dieser Stadt, wo Platzmangel allgegenwärtig ist, völlig anders ausgeprägt als anderswo.

Die Rahmenbedingungen eines Landes, einer Kultur ermöglichen und prägen letztendlich die verschiedenen Lebensformen von Beziehungen. Sie bestimmen aber nicht den innersten Wunsch nach Erfüllung der Lebensmotivausprägungen.

Was heißt das für ein Unternehmen?
Unternehmen sind von unterschiedlichen Arbeitsformen geprägt. Wenn Mitarbeiter gesucht und eingestellt werden, ist ein wesentlicher Aspekt die „Teamorientierung”. Nun reden alle von einem Wort, meinen aber unter Umständen etwas sehr Unterschiedliches. Teamorientierung gibt es nämlich tatsächlich in unterschiedlicher Form. Der eine versteht unter Teamorientierung wir arbeiten alle „gemeinsam” – zeitgleich und miteinander – an einer Aufgabe. Der andere versteht unter „gemeinsam”, dass jeder seinen Teil der Aufgabe leistet, z.B. der eine macht Buchstabe a-c und der nächste d-f und so weiter, und am Ende werden alle Ergebnisse zum gemeinsamen Teamergebnis zusammengeführt. Tja, teamorientiert sind tatsächlich beide, aber eben unterschiedlich. Und BEIDE Formen sind in Unternehmen und Teams relevant. Wenn Sie Ihre Teams hier also mit den Menschen besetzen, die – der Aufgabenstellung entsprechend – das gleiche Teamverständnis haben, dann fühlt sich jedes Teammitglied als Teil des Teams in der Form, die jedem Einzelnen höchste Befriedigung und Motivation verschafft.

Mit dem REISS Profile® nach Steven Reiss werden Sie und Ihre Mitarbeiter in die Lage versetzt, dies zu erkennen und leben zu lernen, so dass Höchstleistung von Teams nicht länger Wunschdenken ist, sondern Wirklichkeit wird.

Wenn Sie sich und Ihr Unternehmen oder Ihr Team zu Höchstleistung bewegen wollen, dann kontaktieren Sie mich unter: Tel. 0151-67 52 56 90 oder www.bettinakahlau.com

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Im Laufe der Jahrtausende hat sich in Bezug auf uns Menschen unendlich viel verändert. Was sich nicht verändert hat, ist unser Streben nach Glück, unsere Suche nach Wohlbefinden.

Der römische Kaiser Marc Aurel hat einmal gesagt: „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.”

Glücklich sein heißt, das SEIN zu erlernen. Das SEIN ist die Fähigkeit im HIER und JETZT Glücksmomente zu (er-)leben.

Mit welcher Brille wir die Welt betrachten, was und wie wir wahrnehmen, hängt von unserer Persönlichkeit ab und wie weit wir diese entwickelt und unsere Potentiale entfaltet haben. Jeder von uns ist eine eigene Persönlichkeit, ein Unikat, einmalig auf dieser Welt. Jeder von uns trägt sein eigenes Belohnungssystem in sich, das Glückshormone ausschüttet, wenn wir die „richtigen” Dinge „richtig” TUN.

Die 16 Lebensmotive nach Prof. Steven Reiss reflektieren individuell, was jeden Einzelnen von uns glücklich macht. Für den einen ist es, mit anderen Menschen in den Wettkampf zu treten. Für den anderen, mit Menschen in Harmonie zu leben. Und wieder für jemand anderen, der Genuss eines köstlichen Essens, die Betrachtung eines schönen Sonnenuntergangs und und und. Und natürlich auch mehreres gleichzeitig bzw. abwechselnd.

Selbstverständlich spielen auch verschiedene Rahmenbedingungen eine Rolle. Hierzu zählt beispielsweise, welche Freiheit und welchen Wohlstand das Land, in dem wir leben, uns andient, in welcher Familie wir zu welchen Umständen groß werden, welches Einkommen wir im Kontext erzielen, wie die kulturellen Normen aussehen etc.

Aktuelle Studien zeigen, dass Geld uns sehr wohl glücklich macht, aber nur zu einem gewissen Teil. Wenn die gefühlte Grenze von „wir nagen nicht am Hungertuch” überschritten ist und wir uns „abgesichert” fühlen, dann führt das MEHR an GELD nicht unweigerlich zum MEHR an GLÜCK.

Glück ist durch Zufriedenheit gekennzeichnet und dadurch, dass wir mit uns selbst und unserer Welt im Reinen sind. Während unser Bedürfnis nach Glück universell ist, ist das Streben danach und der Ausdruck des Bedürfnisses persönlichkeitsspezifisch und kulturspezifisch.

FAZIT: Umso besser es uns gelingt, UNSER SELBST zu leben – d.h. zu wissen, was uns glücklich macht, wie viel wir davon brauchen und dies in der Lage sind, in unserem kulturellen Kontext umzusetzen –, umso glücklicher sind wir.

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie selbst und Ihre Mitarbeiter glücklicher und damit leistungsfähiger sowie leistungswilliger werden, dann kontaktieren Sie mich unter:Tel. 0151-67 52 56 90 oder www.bettinakahlau.com

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau

Jetzt ist das neue Jahr schon 27 Tage alt – wussten Sie, dass sich in den ersten 100 Tagen des Jahres entscheidet, ob und wie Sie Ihre Ziele und Wünsche umgesetzt bekommen und welche Erfolge Sie am Jahresende Ihre nennen dürfen?

Vielleicht haben Sie sich aber auch keine Ziele und Wünsche für 2015 gesetzt, finden den ganzen Spuk darum total überflüssig und haben doch auch so immer alles erreicht. Oder aber Sie haben es gar vermieden, sich Ziele und Wünsche zu setzen, damit Sie am Jahresende nicht wieder dastehen und sich eingestehen müssen, dass von alldem was Sie sich vorgenommen haben, nur ein winziger Bruchteil zum Tragen gekommen ist.

Warum gelingt es einigen Menschen problemlos, ALLE Ziele, Wünsche und sogar Träume zu erreichen, und anderen gelingt es einfach NIE.

Nun, das hat mehrere Ursachen. Zunächst einmal, und das wird sehr häufig missverstanden: ES GIBT NICHT DAS EINE RICHTIGE ERFOLGSREZEPT.

Wir Menschen haben Jahrtausende danach gesucht (und manche suchen immer noch) ​ ohne Erfolg. Es gibt NUR PERSÖNLICH (relevante) ERFOLGSREZEPTE. Diese gelten aber eben nur für diese eine Persönlichkeit, die zweifelsohne ein Unikat auf diesem Planeten ist. Selbstverständlich mögen Teile der Erfolgsstrategie und -taktik auch sinnvoll sein für andere. Aber wenn uns einer sagt, wie er es geschafft hat, dann müssen wir eben leider feststellen, sein Weg ​ nicht mein Weg.

Warum ist das so? Ganz einfach: Jeder von uns ist einzigartig! (Und deswegen kann es schon per Definition nicht EINEN allgemeingültigen Erfolgsweg geben, außer man ist spitzfindig und definiert die Individualität ihrerseits als Allgemeingültigkeit.)

Wir unterscheiden uns zum einen in einer Vielzahl an TALENTEN, erkannt oder auch schlummernd in uns, und zum anderen in unserer MOTIVATION. „Was uns antreibt”, „was uns motiviert”, ist bei jedem von uns unterschiedlich ausgeprägt. Und damit ist das, was uns Energie gibt (Motivation), und das, was uns Energie nimmt (Frustration), von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich. Wenn wir allerdings wissen, was das ganz genau ist – und hier können wir das REISS Profile® nach Prof. Steven Reiss und seinen 16 Lebensmotiven um Antwort bitten–, dann sind wir in der Lage, bewusster mit unseren Motiv-Impulsen umzugehen und diese für unsere Wünsche und Ziele zu instrumentalisieren.

Das Ergebnis ist: höhere Lebenszufriedenheit und Leistungsfähigkeit ​ also das, was wir zur Erfüllung all unserer Wünsche und Ziele benötigen bzw. was an sich ein erfüllteres Leben ausmacht.

Ich wünsche Ihnen ein besonders erfolgreiches Jahr 2015 und unterstütze Sie sehr gern auf Ihrem persönlichen und individuellen Erfolgsweg.

Herzlichst Ihre
Bettina Kahlau